Die Köpfe hinter Tu Es e.V.

...die Clubretter

Clubsterben in Niederbayern? Nicht mit uns!

Sie sind angetreten, um etwas zu tun. Gegen das Clubsterben in Niederbayern. Und für mehr Aufmerksamkeit für die Kultur- und Kreativwirtschaft.
Stephan Birndorfer, Daniel Steinberg, Marius Packan, Ramona Völkel, Christian Kojer und Thomas Reisach wollen nicht nur zuschauen, sie wollen etwas verändern. Deshalb haben sie vor etwa einem Jahr den Verein TU ES e.V. gegründet. Initialzündung war die Schließung des Clubs bogaloo. Nach Jahrzehnten erfolgreicher Konzerte – Betreiber Reini Wimmer erhielt vor Kurzem den Preis „Club des Jahres“ für seine sensationellen Events – wurde der Standort zerrieben zwischen städtischen Bedürfnissen, Bauvorhaben und Investor-Interessen. Reini entschloss sich zur Schließung, der Verein übernahm den Betrieb. Anfang 2020 dürfte es auch mit dieser Zwischenlösung endgültig vorbei sein.
Viele Club-Fans hatten sich dem Verein angeschlossen, es gab Demonstrationen und jede Menge Musikveranstaltungen, bei denen deutlich wurde, wie wichtig den Pfarrkirchnern das kulturelle Leben in der Stadt ist. Vorsitzender Marius Packan: „In Pfarrkirchen braucht es einen Club wie das bogaloo, weil es viele junge Menschen gibt, Pfarrkirchen ist Schul- und Hochschulstadt. Den jungen Leuten muss kulturelles Programm, abseits von Kunstausstellungen und Saufpartys geboten werden.“
Klar, junge Leute wollen feiern, sich mit Freunden treffen, aber was im bogaloo eigentlich geboten, wird geht weit über die Mainstream-Disko hinaus. Hier finden Events, wie Livekonzerte von und mit regionalen und internationalen Künstlern statt. 

Subkultur, Jugendarbeit, Stadtentwicklung

Einige Musikgrößen haben bereits auf der Clubbühne gastiert, so zum Beispiel Sportfreunde Stiller, Deichkind, oder Tito & Tarantula. „Mit dem Wegfall eines Clubs wäre es in Pfarrkirchen mit der Musikkultur vorbei“, sind sich die Vereinsmitglieder sicher. Zurzeit ist der Verein mit der Standortklärung beschäftigt, neben den Events, die regelmäßig laufen. Es wird noch über eine Gnadenfrist im derzeitigen Club verhandelt. Gleichzeitig wird nach einem neuen Gebäude Ausschau gehalten. Kein leichtes Unterfangen, aber für Marius, Ramona und ihre Vorstandskollegen ist die Suche Ehrensache. „Wir wollen nicht aufgeben, wir wollen mit einem neuen Konzept zeigen, wie wichtig die Subkultur ist für die Stadtentwicklung und dass auch Jugendarbeit und andere soziale Funktionen übernommen werden können.“
Der Club als Standortfaktor? Als Heimat für Musikbegeisterte?“ Marius: „Ich kann nur von mir selbst sprechen, ich besuche seit ich 16 bin regelmäßig Konzerte und die ersten waren im bogaloo. Der Club war Inspiration für mich, selbst Musik zu machen und hat mich auch dazu bewegt nach meinem Studium wieder in die Heimat zu ziehen, weil ich wusste, dass ich hier musikalisch bestens versorgt war. Musik verbindet und hält die Gesellschaft zusammen.“
Es geht also auch ums Heimat-bewahren, wenn sich junge Leute so vehement für die Subkultur einsetzen. Ein klarer Fall für die HeimatUnternehmer. „Die helfen uns weiter, ganz konkret beim Suchen eines neuen Hauses und beim Verhandeln der Miete. Aber sie geben uns auch die Sicherheit, ehrlich beraten zu werden, echte Antworten zu bekommen. Das zählt.“

Ohne stärkende Beziehungen ist alles nichts!

#machsnedaloa, das ist mehr als ein Werbegag

 

Nein, #machsnedaloa ist ein Eingeständnis, dass wir Menschen um uns brauchen, die uns wohlgesonnen sind, ein offenes Ohr haben, Menschen, die uns zuhören und unterstützen, Menschen, die dafür sorgen, dass die Freude am Tun erhalten bleibt.

 

 

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