Kunsthandwerk und Geigenbau, Vera Frey

...die Geigenbauerin

Handwerk mit Liebe zu Musik, Kunst und Architektur

Vera Frey liebt das Detail. Ihre Werkstatt hat die Künstlerin und Handwerkerin im selbst restaurierten Kloster-Ökonomiehof in Johannesbrunn. Dort entstehen nicht nur sämtliche Instrumente der modernen Streicherfamilie wie Geigen, Bratschen, Celli, Kontrabässe, sondern auch Gamben, Fiedeln und Pochetten.
„Ich bin Handwerkerin aus Leidenschaft – im Handwerk des Geigenbaus verbindet sich meine Liebe zu Musik, Kunst und Architektur.“ Vera ist begeistert von der Präzision, die mit dem Material Holz erreicht werden kann, und von magischen der Verwandlung von einem Stück Holz in Musik. „Es ist für mich immer noch ein bisschen wie Zauberei. Der Duft von Holz, die warme Haptik und dass man alles, alles wieder reparieren kann!“

Musiker können sich bei Vera ihr eigenes Instrument genau nach ihren Bedürfnissen anfertigen lassen. Für die feinsinnige Künstlerin jedes Mal eine spannende Erfahrung: „Wer sich ein eigenes Streichinstrument bauen lässt, lässt sich auch immer auf einen tiefen Prozess mit sich selbst, seinen Klanggewohnheiten und Spielweisen ein. Das ist auch eine intensive Zeit für mich. Ich genieße es, Menschen ihr Instrument auf den Leib zu schneidern – man weiß trotz aller Erfahrung nie endgültig, was am Ende des Arbeitsprozesses herauskommt.“

Heimat ist da, wo jemand auf Dich wartet

Die Liebe zum Detail ist auch an Veras zweiter Leidenschaft zu sehen: Ihrem alten Zirkuswagen, den sie behutsam restauriert hat. Viel Holz und eine bezaubernde historische Einrichtung zeigen, mit wie viel Gespür Vera an die Sache geht. Der Wagen soll Menschen zur Verfügung stehen, die eine kleine Auszeit brauchen. Das ruhig gelegene Johannesbrunn eignet sich dazu natürlich bestens. „Schon immer wollte ich einen Ort für Freunde schaffen, an dem sie zur Ruhe kommen können, an dem sie einfach sein können, liebevoll geborgen, akzeptiert, ohne etwas leisten zu müssen. Solch einen Ort habe ich selbst immer vermisst.“ Dass dieser Ort der Ruhe ausgerechnet ein Zirkuswagen sein kann? „Das ist schon widersprüchlich und deshalb so wunderbar. Der Zirkuswagen verkörpert eigentlich das Rastlose, Ungebundene, Nicht-Greifbare. Das Unkonventionelle, abstoßend – Anziehende. Sich hier auszuruhen hat etwas zauberhaftes.“
In Niederbayern ist Vera vor ein paar Jahren wegen ihrer großen Liebe Alois gekommen. Er wollte zurück in die Heimat, die Kinder hier aufwachsen lassen. Für Vera, die mit ihrer Werkstatt noch einmal ganz von vorne anfangen musste, war der Umzug eine Herausforderung. Sie ist angekommen: „Meine Heimat ist, wo meine Familie ist, wo Menschen leben, die meine Sprache sprechen. Heimat ist da, wo jemand auf Dich wartet; Heimat ist auch da, wo die Seele in Resonanz mit Landschaft, Menschen, Gerüchen geht.“ Die HeimatUnternehmer waren eine wichtige Anlaufstelle: „Das Netzwerk hat mir einiges ermöglicht, das vorher für mich unmöglich schien. Wir haben zusammen Spaß und können uns gegenseitig stützen. Ein gutes Gefühl.“

Ohne stärkende Beziehungen ist alles nichts!

#machsnedaloa, das ist mehr als ein Werbegag

 

Nein, #machsnedaloa ist ein Eingeständnis, dass wir Menschen um uns brauchen, die uns wohlgesonnen sind, ein offenes Ohr haben, Menschen, die uns zuhören und unterstützen, Menschen, die dafür sorgen, dass die Freude am Tun erhalten bleibt.

 

 

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